Topographie der Baukultur_

Vorwort und Danksagung
Dipl.-Ing. Dr. Christina Mayer

Inventarisatorin des Service des sites et monuments nationaux

Der Weg zu diesem Buch war steinig und lang. Vier Jahre kontinuierliche Arbeit an Feierabenden, Wochenenden, und während Urlauben gingen ins Land bevor diese Arbeit abgeschlossen werden konnte. Doch warum überhaupt? Was ist eigentlich eine „Topographie der Baukultur », was soll sie bewirken und warum beginnt der erste Band mit dem Kanton Echternach?

Eine „Topographie der Baukultur » ist ein Katalog der erhaltenswerten Kulturgüter und Ensembles in einem klar definierten Gebiet. Die einzelnen Objekte darin werden jedoch nicht nur losgelöst für sich betrachtet, sondern im Zusammenhang mit ihrer Umgebung, daher der Begriff „Topographie ». Ziel einer „Topographie der Baukultur » ist es, anhand landesweit einheitlich definierten Kriterien einen Maßstab dafür aufzuweisen, was schützens- und erhaltenswert ist. Alle Objekte – gleich ob Schloss oder Bauernhaus, Kirche oder Fabrik, Ruine oder Wegekreuz -, die die Kriterien der Schutzwürdigkeit erfüllen, werden aufgelistet, damit das Wissen um ihre Schutzwürdigkeit allgemein bekannt wird und sie als Bestandteil unseres Erbes gepflegt werden und bestehen bleiben.

Ein derart umfangreiches Unterfangen kann nicht in der Zeit von wenigen Jahren für das ganze Großherzogtum absolviert werden. Mit dem vorliegenden ersten Band mussten die Kriterien und damit der Maßstab für erhaltenswerte Kulturgüter erst erarbeitet werden. Mit dem Kanton Echternach zu beginnen, war daher sinnvoll, da es sich zweifelsohne um einen der baulich reichsten Kantone Luxemburgs handelt. Durch den Bau der Benediktinerabtei Echternach, deren Einfluss bis weit über die Grenzen des Kantons hinausreichte, wurde das Gebiet um Echternach zu einem bedeutenden Landstrich in Zentraleuropa.

Glück überkommt mich, wenn ich nun das Werk langer Arbeit in den Händen halte. Alleine wäre mir dies jedoch nie gelungen. Lange ist die Liste derer, die mich unterstützt haben, mir mit Auskünften geholfen und mir neue Anregungen mit auf den Weg gegeben haben. Sie alle namentlich zu erwähnen, würde den Rahmen dieses Vorwortes sprengen. Bedanken möchte ich mich bei den Mitarbeitern der Gemeinden Beaufort, Bech, Berdorf, Consdorf, Echternach, Mompach, Rosport und Waldbillig. Ebenfalls von großer Hilfe waren mir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Nationalbibliothek „Bibliothèque nationale Luxembourg », der Staatsarchive „Archives nationales » und des Katasteramtes „Administration du Cadastre et de la Topographie », die benötigtes Material gerne zur Verfügung stellten.

Auch allen Privatpersonen, die mir Fotografien, Zeichnungen und anders Material zu Verfügung gestellt haben, gilt mein Dank – ganz besonders Frau Solange Coussement, Erpeldange, Herrn Jules Rollmann, Echternach und Herrn Dechant Théophile Walin, Echternach. Herr Dr. Dr. h.c. Tomasz Niewodniczanski stellte mir großzügig historische Karten aus seiner Sammlung zur Verfügung, seine Frau, Prof. Marie-Luise Niewodniczanska verschaffte mir wichtige Kontakte. Herrn Philippe von Glisczynski und den Mitarbeitern des Büros HLG danke ich für die Hilfe bei der Planerstellung. Herrn Marcel Ewers-Bartimes aus Haller, der mich für einige Zeit in die Vor- und Frühgeschichte des Kantons mitnahm und Herrn Peter Knoch, Bauforscher aus Heidelberg, verdanke ich anregende Gespräche und neue Einblicke.

Frau Christiane Steinmetzer, die während der Erstellung dieses Topographiebandes Direktorin des nationalen Denkmalamtes war, und ihrem Vorgänger Herrn Georges Calteux verdanke ich Vieles. Ohne ihren Einsatz für dieses Projekt wäre es nie zu diesem Buch gekommen. Das gleiche gilt für meinen Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Achim Hubel, der stets ein offenes Ohr für meine Anliegen hatte und mir immer wieder neue Anregungen gab. Irmgard Arnoldy-Müller danke ich herzlich für ausdauerndes Korrekturlesen und aufmunternde Worte, Konrad „Conny » Scheel für seinen unermüdlichen Arbeitseinsatz bei der Gestaltung dieses Buches. Dank meiner Freundin Carole Dieschbourg habe ich nicht nur erfahren, wie eine Mühle genau funktioniert – sie war und ist mir auch in allen Anliegen eine wichtige Stütze.

Der größte Dank jedoch gebührt meinen Eltern, Gertrud und Karl Mayer, die immer an mich geglaubt haben, meinem Mann Jochen Zenthöfer, der stets Verständnis hatte und unserem Sohn Carl Jakob, der das seine dazu getan hat, dass ich diese Arbeit abgeschlossen habe.

www.ssmn.public.lu

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