The seven Hotel Ouverture_

Architektur

Die Entwurfsgrundlagen für den Neubau inmitten der Natur folgten einigen Vorgaben:  nur eine geringe Grundfläche sollte verbaut werden, nicht höher als die umgebenden Bäume durfte der Neubau werden und min. 80% der Fassade sollten mit Holz verkleidet sein.

Die sieben oberen Etagen entwickeln sich auf der Grundfläche des Erdgeschosses von nur 140 m2 skulptural in die Höhe. Keine Etage gleicht der nächsten, die vertikale Verschachtelung mit ihren Rücksprüngen und  Auskragungen  lässt unterschiedliche Räume entstehen, die teilweise als Terrassen genutzt werden. Der Gesamtbaukörper wurde in großen Teilen in Stahlbeton realisiert und mit Lärchenholz verkleidet.

Im Erdgeschoss erfolgt die Anbindung an das bestehende Restaurant über einen neuen Eingangsbereich, welcher vor dem bestehenden Eingang des Restaurants gesetzt wurde. Eine weitere Verbindung zum Bestand besteht im Untergeschoss, was die Abläufe zwischen Restaurant und Hotel vereinfacht.

Innenraum – Aussenraum

Über die verschiedenen Etagen entstanden außergewöhnliche Grundrisse, die einzelnen Zimmer verlangen individuelle Lösungen bei Planung und Gestaltung.

Eine wichtige Rolle spielt das natürliche Licht und der Bezug zur umgebenden Natur. Verschiedene Ein- und Ausblicke – von Schlafbereich und Bad; von Zimmer zu Terrasse und in die Umgebung –  prägen die Räume, ohne jedoch die Privatsphäre der Hotelgäste zu stören.

Die Zimmer sind in einem modernen, eleganten Stil eingerichtet. Einzelstücke der Zimmereinrichtungen wurden in enger Zusammenarbeit zwischen Architekt und Bauherr entworfen und bilden mit hochwertigen Materialien, Vorhängen und anderen  Möblierungen eine gastliche Atmosphäre.

Gebäudetechnik

Die Heizungsinstallationen sind an die bestehende Heizanlage des Restaurants angeschlossen. Ein hohes Maß an Dämmung und Dichtheit des neuen Gebäudes reduzieren den Energiebedarf auf ein Minimum. Jedes Zimmer ist mit einer Frischluftzufuhr und einer Entlüftung ausgestattet, die über ein zentrales Lüftungssystem im Keller des Gebäudes gesteuert werden. Die Lüftungsanlage ist mit zwei geräuscharmen Ventilatoren ausgestattet, welche Außenluft ansaugen, filtern und erwärmen. Die Abluft der Zimmer strömt durch einen Wärmetauscher, in welchem über 80% der thermischen Energie auf die Frischluft übertragen wird. Die gesamte Luftfördermenge beträgt 3.000 m3/h.

 

Fakten

Bauherr: Monique und Daniel Schroeder

Architekt: Atelier BENG, Nico Engel

Innenarchitekt: Atelier Beng, Janine Wiegershaus

Ingenieurbüro: IC Lux SA, Esch-sur-Alzette

Bauunternehmer: Cialux, Luxemburg

Haustechnik: Reckinger SA, Esch-sur-Alzette

Vorprojekt: ab 2007

Baugenehmigung: April 2008

Ausführungsplanung: ab Juni 2008

Baustelle: Januar 2009 bis Mai 2010

Bruttofläche    1100 m2

Volumen         3200 m3

Ausstattung: 4 Sterne Hotel – 14 Zimmer zwischen 24m2 und 40m2 und eine Duplex-Suite von 60m2, mehrere Zimmer mit Terrassen, eine große (halböffentliche) Terrasse auf Etage +6

Erdgeschoss: Rezeption, Lobby, Bar, Durchgang zum Restaurant Pavillon

Untergeschoss: Fitness (Hammam, Fitnessgeräte und Ruheraum) und Massageraum, Technik, Verbindung zum Restaurant

http://www.beng.lu/

http://www.thesevenhotel.lu/

Facebooktwittergoogle_pluspinterestmailby feather