Nahe der Hochhausgrenze_

Sieben Geschosse sind für den Holzbau wieder erreichbar, wie die Lückenbebauung in der Esmarchstrasse, Berlin – Prenzlauer Berg nachweist.

Ein siebengeschossiges Stadthaus der Gebäudeklasse 5 ist in Berlin in Holzbauweise errichtet worden. Von wesentlicher Bedeutung für das Brandschutzkonzept war die Erschließung der Geschosswohnungen über das mit Abstand zu dem Wohnhaus stehende Treppenhaus aus Stahlbeton und die Verbindung über Brücken. Die Tragwerksstruktur des Gebäudes setzt sich aus dem streng und gleichmäßig gerasterten, umhüllenden Außentragwerk als Holzskelett und zwei inneren Medienschächten aus Stahlbeton zusammen. Für die Decken wurde eine Holz-Beton-Verbund- Konstruktion mit 6 m Spannweite gewählt. Die Fassade aus Mineralfaserdämmstoff und mineralischem Putz ist nicht brennbar. In der Höhe wechseln verglaste und nicht verglaste Flächen regelmäßig ab, sodass ein Feuerüberschlag über die Fensteröffnungen erschwert wird. Als einzige aktive Brandschutzmaßnahme ist eine Brandmeldeanlage vorgesehen, die ein erhebliches Mehr an Personensicherheit bringt.

Artikel aus der Zeitschrift: bauen mit holz pdf

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