Mario Botta – Architektur und Gedächtnis_

1988-1995 Cathédrale de la Resurrection, Evry, F, Intérieur/Innenansicht , © MBA – Photo Pino Musi

Unter dem Titel «Mario Botta. Architektur & Gedächtnis» zeigt das Centre Dürrenmatt Neuchâtel eine umfassende Ausstellung über den Tessiner Architekten Mario Botta. Im Zentrum stehen dabei die Bibliotheken, die Museen und Theater sowie die zahlreichen Kirchen und Sakralräume. Mittels Fotografien, Zeichnungen, Skizzen, Filmen, Videoprojektionen sowie Plänen und Modellen werden die «spazi della memoria» im Raum dokumentiert.

Das Centre Dürrenmatt, notabene ein Raum, den Mario Botta vor zehn Jahren „miterfunden” hat, freut sich, das Werk des Schweizer Architekten in seiner grossen Ausstellung zu präsentieren. Vor fünfzig Jahren baute Mario Botta sein erstes Einfamilienhaus im Tessin. Seither hat er von Lugano aus über San Francisco bis Tokio und Seoul viele leicht erkennbare Meisterwerke geschaffen. Neben den wegweisenden Wohnhäusern aus den Anfängen, gehören die Museen, die Bibliotheken, die Theater und die Sakralräume zu den herausragenden Bauten seines Schaffens. Mario Botta hat stets eine grosse Nähe und Affinität zu den «Räumen der Erinnerung» gepflegt, stellen sie für ihn doch  «Zeichen gegen die Banalisierung der Welt» dar.

Die Ausstellung ist eine angepasste Übernahme der Ausstellung „Mario Botta. Architetture 1960 – 2010″, die kürzlich im MART (Museum für moderne und zeitgenössische Kunst) in Rovereto/Italien zu sehen war.
Zur Ausstellung publiziert das Centre Dürrenmatt einen reich illustrierten Katalog (französisch/deutsch). Er dokumentiert die erwähnten Themen sowie die «Begegnungen», die Mario Bottas Denken massgeblich beeinflusst und geprägt haben.

www.bundesmuseen.ch

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