Kontinuierliches Wachstum in Forschung und Lehre_

Die Universität Luxemburg zählte Ende 2012 rund 6300 Studierende – gegenüber 5700 im Jahr zuvor. Die seit langem stabile jährliche Zuwachsrate von rund zehn Prozent hat sich damit weiter fortgesetzt. Auch in der Forschung stehen die Zeichen auf Wachstum: Die Universität Luxemburg hat im vergangenen Jahr rund 27 Millionen Euro an externen Forschungsgeldern eingeworben, die aus Mitteln der Europäischen Union, des Nationalen Forschungsfonds, aus Stiftungslehrstühlen und von anderen Partnern stammen. Das ist eine deutliche Steigerung zu den rund 20 Millionen Euro Forschungsdrittmitteln im Vorjahr.

Diese Zahlen gehen aus dem Jahresbericht und dem Leistungsbericht 2012 an die Regierung hervor. „Steigende Studierendenzahlen und Drittmittel sind gleichermaβen Belege für das zunehmende Vertrauen in die Qualität unserer Universität“, bilanzierte Rektor Rolf Tarrach. Nur neun Jahre nach der Gründung könne sich die Universität Luxemburg in zahlreichen Qualitätsfragen schon mit deutlich älteren Hochschulen in Europa messen, so der Rektor im Vorwort zum Jahresbericht 2012.

Auch die wissenschaftliche Leistung konnte weiter gesteigert werden. So veröffentlichten die 386 Forscher 2012 insgesamt 860 Beiträge in von Experten geprüften Publikationen oder Tagungsberichten. Damit hat die Universität das von der Regierung für Ende 2013 gesteckte Soll von zwei Veröffentlichungen pro Forscher und Jahr längst erfüllt.

Luxemburgs Universität vergab im vergangenen Jahr rund 800 Bachelor- und Masterdiplome. Zudem schlossen 57 junge Forscher 2012 erfolgreich ihre Promotion ab und dürfen nun den Doktortitel tragen. Ein Blick auf die beliebtesten Studienfächer an der uni.lu zeigt, dass fast die Hälfte aller Studierenden (47 Prozent) in Wirtschafts-, Jura- oder sozialwissenschaftlichen Studiengängen eingeschrieben ist. Knapp ein Fünftel studiert Erziehungswissenschaften; angehende Naturwissenschaftler machen zwölf Prozent aus – ein Anteil, den die Universität in Zukunft noch steigern möchte. Die Zusammensetzung der Studierendenschaft hat sich im Übrigen kaum geändert: 47 Prozent aller Studierenden sind Luxemburger, 43 Prozent stammen aus EU-Staaten und zehn Prozent aus anderen Staaten. Rund ein Viertel aller Studierenden sind Masterstudierende oder Doktoranden, die mehrheitlich aus dem Ausland zum Studium nach Luxemburg kommen und für die Forschung eine wichtige Rolle spielen.

Das vergangene akademische Jahr war geprägt vom näher rückenden Umzug der Uni nach Belval, der externen Evaluierung der Institution, der Eröffnung eines weiteren Teilcampus im Weicker-Gebäude auf Kirchberg, zahlreichen offiziellen Besuchen sowie internationalen Auszeichnungen für einzelne Wissenschaftler. In diesem Jahr werde sich die Universität auf die detaillierte Umzugsplanung , den Strategieplan für die Jahre 2014-2017 sowie die weitere Qualitätssicherung in Forschung, Lehre und

Verwaltung konzentrieren, kündigte Rektor Rolf Tarrach an. „Die Rekrutierung weiterer exzellenter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter muss bei allen diesen Vorhaben unsere treibende Kraft sein“, unterstrich der Rektor

Rund 1240 Personen beschäftigte die Universität vergangenes Jahr, Doktoranden mit Arbeitsvertrag eingerechnet. Der Jahresbericht kann auf www.uni.lu in der Rubrik Universität/Downloads heruntergeladen oder kostenlos bestellt werden per E-mail an communication@uni.lu

Pressemitteilung der Universität Luxemburg

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