Kollaborationsabkommen zwischen dem Institut für Immunologie und der Universität Wien_

Das Hygiene-Institut der Universität Wien und das luxemburgische Institut haben vereinbart, gemeinsam an der Entwicklung verbesserter Möglichkeiten zur Diagnose der Borreliose zu arbeiten.

Sowohl in Österreich als auch in Luxemburg spielt die Borreliose eine immer größere Rolle. Prof. Gerold Stanek, Hygiene-Institut Wien, ist einer der herausragenden Wissenschaftler Europas auf dem Gebiet der Borreliose. Das Institut für Immunologie arbeitet seit 2007 auf Krankheitserregern, die von Zecken übertragen werden.

In Luxemburg haben 8% der Bevölkerung und sogar 35% der Risikogruppen Berührung mit dem Erreger der Borreliose, auch wenn dies nicht immer zur Krankheit führt. Jede sechste Zecke in Luxemburg ist mit dem Erreger der Borreliose infiziert und nicht selten wird beim Zeckenstich der Erreger auf den Menschen übertragen.

Die klinische Diagnose der Borreliose wird durch die oftmals unspezifischen Symptome und das Fehlen eines zuverlässigen labordiagnostischen Nachweises der aktiven Krankheit erschwert. Aus diesem Grund wird die zum Teil schwer verlaufende Infektionskrankheit oft erst spät oder gar nicht diagnostiziert.

Das Forschungsinstitut CRP-Santé ist Mitglied im Luxembourg BioHealth Cluster, das aktiv zur Organisation des sektorspezifischen Rahmenprogrammes des Staatsbesuches in Österreich beigetragen hat, um die in Luxemburg vorhandenen Kompetenzen vorzustellen und die Interessen der luxemburgischen Forschungsakteure zu vertreten.

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