JULES HOFFMANN NOBEL LAUREATE SYMPOSIUM_

In der Philharmonie fand ein vom Fonds National de la Recherche (FNR) organisiertes Forschungssymposium mit Professor Jules Hoffmann statt. Hoffmann ist in Luxemburg geboren und bekam 2011 den Nobelpreis in Physiologie oder Medizin für seine Entdeckungen im Bereich der Aktivierung der angeborenen Immunität.

Nachdem Professor Iain Mattaj, Generaldirektor des European Molecular Biology Laboratory EMBL in Heidelberg, in seinem Vortrag hervorgehoben hat, wie wichtig gut ausgebildete junge Forscher für die Forschung in Europa sind und kurz über die exzellenten Beziehungen zwischen seinem Labor und den Forschungsinstituten in Luxemburg – u.a. dem Luxembourg Centre for Systems Biomedicine LCSB an der Universität Luxembourg – einging, stellte Professor Hoffmann, Inhaber des Forschungsstuhls für integrative Biologie und Professor am Institut für Höhere Studien der Universität Strasbourg dem Luxemburger Publikum seine durch den Nobelpreis ausgezeichnete Forschungstätigkeit vorzustellen.

Anschliessend nahm Professor Hoffmann teil an einem Rundtischgespräch über die Notwendigkeit, junge exzellente Forscher für Luxemburg zu gewinnen um so im wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Interesse des Landes Luxemburgs Forschungsentwicklung voranzutreiben. Gute Forschung beruht in einem starken Maß auf guten jungen Forschern: exzellente junge Wissenschaftler sind die stützende Säule der Forschung und deshalb muss Luxemburg sich die Mittel geben, diese anzuziehen und zu halten. Eine entscheidende Rolle spielen dabei staatliche Förderprogramme, wie z.B. das Finanzierunsgprogramm ATTRACT des FNR. An diesem Rundtischgespräch, welches durch Frau Caroline Mart moderiert wurde, nahmen neben Personalitäten aus dem Forschungsbereich – Professor Jules Hoffmann und Herr Yves Elsen, Präsident des Verwaltungsrats des FNR – auch junge Forscher teil, die durch das Finanzierungsprogramm ATTRACT des FNR für Luxemburg gewonnen werden konnten, wie Dr. Phillip Dale, ein junger britischer Forscher der seit fünf Jahren im Bereich Photovoltaik an der Forschungsunität für Physik und Materialwissenschaften der Uni Luxemburg forscht, Dr. Paul Wilmes, ein luxemburgischer Forscher der nach einem Forschungsaufenthalt an der Berkely-Universität von Kalifornien nach Luxemburg zurückgekommen ist um das Team von Prof. Rudi Balling am Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB) der Uni Luxemburg zu stärken sowie Dr. Ines Thiele, eine deutsche Forscherin, die nach Forschungsaufenthalten in den USA und in Island ebenfalls die Wahl getroffen hat, ihre Forschungskarriere beim LCSB in Luxemburg fortzusetzen.

Um das Event lebendiger zu gestalten und allen ATTRACT Fellows des FNR die Möglichkeit zu geben, ihr Forschungsprojekt vorzustellen sowie ihre Wahl, Luxemburg als Forschungsstandort zu wählen, zu begründen, hat der FNR drei Kurzfilme gedreht. Die Filme sowie eine Broschüre über die ATTRACT Fellows des FNR sind auf der Internet-Seite des FNR zur Verfügung (www.fnr.lu/brochures und www.fnr.lu/films).

invitation pdf

Pressekontakt :
Michèle Jentges-Glesener, Head of Corporate Communication
FNR – Fonds National de la Recherche
T. +352 26 19 25 43
michele.jentges@fnr.lu
www.fnr.lu
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