Intersolar Europe 2012_

Im Juni trifft sich wieder die internationale Solarszene auf dem Münchner Messegelände. Die Ausstellungsfläche umfasst neben dem Freigelände erstmals alle 16 Hallen. Das Ziel der Fachmesse Intersolar Europe 2012 ist es, angesichts des weltweiten Wandels der Solarwirtschaft, die Wege in neue Märkte zu öffnen, technologische Potentiale aufzuzeigen und die Unternehmen stärker zu vernetzen. Auf der nahezu gleichzeitig stattfindenden Konferenz stehen ebenfalls die Themen Technologien, Märkte und Finanzierungen im Fokus.

Themen:

Zielgruppen:
Fachplaner, alle in der Solarbranche Tätigen, Energieversorger, Architekten, Bauherren, Dienstleister, Handwerker

Eintrittspreise:
Tageskarte 29 EUR, Online-Ticket 19 EUR, Dauerkarte 46 EUR, Online-Ticket 36 EUR

Veranstalter:
Solar Promotion (Pforzheim) und Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe

Unverschattete Fassadenflächen eignen sich gut für die Integration von Photovoltaik, obwohl die senkrechte Anbringung der Module im Vergleich zu einer geneigten Anbringung ungünstigere Einstrahlungsbedingungen für eine solare Stromerzeugung mit sich bringt.

Die Entscheidung für eine PV-Fassadenintegration ist zunächst abhängig von Größe, Art und Ausrichtung der für eine Solarstromgewinnung geeigneten Flächen am Gebäude. So kann bei ungünstig geschnittenen oder ungünstig orientierten Dachflächen eine PV-Anlage an der Südfassade durchaus die bessere Lösung sein. Dabei ist zu bedenken, dass Fassaden, die hohe Solargewinne erzielen, gleichzeitig einen geeigneten Sonnenschutz benötigen. Hersteller bieten einerseits Sonnenschutzsysteme mit integrierter Photovoltaik an, andererseits aber auch Isolierverglasungen mit einlaminierten Dünnschichtmodulen. Die Abstände zwischen den PV-Modulen sind variabel, dadurch lässt sich die Transparenz der Verglasung verändern.

Aus technischer und gestalterischer Sicht ist eine PV-Integration in die Fassade am problemlosesten, wenn sie wie im Fall eines Neubaus von Anfang an mit geplant werden kann. Doch auch die Nachrüstung von Bestandsfassaden ist möglich. Hier muss jedoch differenziert werden: Bei Gebäuden in Skelettbauweise mit vorgehängter Fassade beispielsweise ist eine nachträgliche Photovoltaikintegration im Allgemeinen mit geringem Aufwand realisierbar. Die photovoltaische Nachrüstung von Gebäuden der vorindustriellen Epochen hingegen erfordert häufig individuell angepasste, kleinteilige und damit kostenaufwendigere Lösungen, damit ästhetisch sensibel auf den Gebäudebestand reagiert werden kann.

Für eine unter wirtschaftlichen Aspekten besonders erstrebenswerte großflächige PV-Anbringung eignen sich vor allem Brandwände oder Glasfassaden; für eine eher kleinteilige Nutzung können u.a. Brüstungen, Flächen zwischen Fenstern, Fensterläden, Schiebetüren, Laubengänge, Wintergärten oder Vordächer genutzt werden.

http://www.baunetzwissen.de

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