Hanffaser-WDVS_

Die Hanfplatte wird von Caparol mit einem stumpfen Kantenprofil in 80 cm Breite und 62,5 cm Höhe angeboten. Die maximale Dämmstärke beträgt 20 cm. Um die Montage am Gebäude zu erleichtern, stattet das Unternehmen jede Hanffaserdämmplatte ab Werk mit drei Bohrlöchern aus. Für Anpassungen auf der Baustelle stehen zudem spe­zielle Bohrwerkzeuge bereit.

Auf der Web-Site hanfdaemmung.at der Capatect Baustoffindustrie GmbH wird für die Capatect Hanffaserdämmplatte ein ?D-Wert von 0,039 W/mK angegeben. Caparol selbst scheint aktuell keine Angaben zur Wärmeleitzahl machen zu wollen. In der Pres­semitteilung zur BAU steht lediglich recht schwammig: „Der Wärmedurchgangskoeffi­zient der diffusionsoffenen Hanffaser-Dämmplatte kann bereits in unbeschichtetem Zustand weißen Polystyroldämmplatten Paroli bieten.“

In Deutschland soll der Vertrieb aller neuen Hanffaser-Dämmprodukte aus dem Hause DAW über die Fachberater der DAW-Tochtergesellschaft Caparol erfolgen – vermutlich ab der zweiten Jahreshälfte 2015. Ein späterer Mitvertrieb durch weitere DAW-Unter­nehmungen ist wahrscheinlich.

Zur Erinnerung: Seit über 10.000 Jahren wird Hanf als Kulturpflanze weltweit ge­schätzt. Der landwirtschaftliche Anbau von rauschmittelfreiem Nutzhanf ist hier seit 1995 wieder zugelassen. Und an genügend Nachschub mangelt es nicht, denn die multifunktionale Nutzpflanze legt ein bemerkenswertes Wachstum an den Tag: Hanf wächst auf dem Feld viermal schneller als Nadelbäume im Wald, ist pflegeleicht und soll weder Pflanzenschutzmittel noch Dünger benötigen.

http://www.caparol.de/innovationen/waermedaemmung/capatect-system-natur.html

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