Luxemburger beim Shell Eco-marathon_

Zur Erinnerung: im Jahr 2009 konnte das Team mit einem Liter Benzin eine Strecke von 230 Kilometer zurücklegen; ein Resultat, das den 81. Platz in der Prototypen-Kategorie und Gesamtrang 95 ergab.

Für die diesjährige Veranstaltung wurde die Technik des Fahrzeuges in der Zusammenarbeit von Schülern und Lehrern des Lycée technique des Arts et Métiers verfeinert. Ein Motorenprüfstand wurde als Projektarbeit vom Schüler Jeff Hinkel entwickelt. Außerdem wurde die Lenkung von Seilzug auf Hydraulik umgebaut, was die Lenkkräfte reduzierte und die Präzision steigerte. Die Einspritzanlage des Motors mit der selbst programmierten Software wurde zugunsten eines Vergasers aufgegeben und auch auf die 14-Gang Nabenschaltung vom Vorjahr wurde verzichtet um die Reibung innerhalb des Antriebstranges zu minimieren.

Abgesehen von einigen kleineren Änderungen bei der Kohlefaser-Karosserie (Verschlusssystem, Sitz, hintere Bodenfreiheit, vordere Trennwand uvm.) lag das Hauptaugenmerk der diesjährigen Modifikationen aber bei der Kraftübertragung. Gleich zwei neue Antriebssysteme, welche die alte Nabenschaltung mit Kettenantrieb ersetzen, wurden von den Schülern unter der Leitung der Lehrer Philippe Cornelius und Erny Strecker entwickelt: einerseits eine Variante mit Zwischenwelle und Zahnriemen und andererseits eine Variante, welche das Hinterrad mit einem Reibrad antreibt. Von dieser zweiten Konstruktion wurde sich im Vorfeld viel erwartet da bei der Ausrollphase der komplette Antriebsstrang hydraulisch vom Rad abgekoppelt werden kann.

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