E-Mobil-Berg-Cup_

Am 3. und 4. August war die legendäre 2,030 km lange Strecke am „Uphöfener Berg“ im Osnabrücker Land Schauplatz der Europapremiere eines Sportwettbewerbs für die Fahrzeuge mit der zukunftsweisenden und umweltschonenden Antriebsform. Dabei gehörten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den insgesamt sechs Klassen allesamt zu den Favoriten: „Schließlich geht es hier nicht darum, die schnellste Zeit zu erzielen, sondern in den vorgesehen vier Wertungsläufen mit möglichst gleichmäßigen Ergebnissen das Ziel zu erreichen“, erläuterte Bernd Stegmann, Organisationleiter des MSC Osnabrück. Spannung gab es in allen Klassen und war bei der Entscheidung um den Gesamtsieg vorprogrammiert.

Für Kenner der E-Szene und für die vielen Gäste des Bergrennens gestaltete sich das Starterfeld nach dem Motto „Die Mischung macht‘s“. Neben zahlreichen seriennahen E-Fahrzeugen, pilotierte vornehmlich von lokalen Piloten, gab es eine Reihe von sportlichen Varianten und Exoten im großen E-Zelt der Stadtwerke Osnabrück im Fahrerlager und auf der Rennstrecke zu bewundern. „Darüber freuen wir uns außerordentlich. Diese Resonanz und das vielfältige Teilnehmerfeld zeigt deutlich, dass die Elektromobilität aus der Nische längst im Alltag angekommen ist“, so der Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Osnabrück, Manfred Hülsmann.

Eines der schnellsten E-Rennfahrzeuge weltweit, den ALPHA 1 Silent Radical Force von eWolf, pilotierte der erfolgreiche und bekannte Luxemburger Rennfahrer Joe Schmitz, der bei zahlreichen Langstrecken-und Bergrennen in Europa bereits über eine große Erfahrung mit offenen Sportwagen verfügt. Am „Uphöfener Berg“ hat er die fast unglaublichen Beschleunigungswerte und das sonstige Potenzial des Prototypen, der bereits in zahlreichen TV-Sendungen zu sehen war, auf die Straße gebracht.

En annexe la video de Joe Schmitz avec la voiture de course électrique dans la course de côte de Osnabrück. Vous pouvez constater ses deux mains sont constamment au volant et ne bougent pas, il n’y a pas de boîte (conventionnel) ou des “paddles” pour le changement des rapports sur le volant. Pour le bruit – seulement le vent sur la carrosserie et celui des gommes. La voiture avec le “mapping” circuit est capable d’une vitesse de pointe de 230 km/h.

Der Niederländer Rob Troost startete mit einem Lotus Super Seven Elektro ebenso in der Klasse der Sportprototypen wie der Kölner Daniel Alders mit einem E4x4 Spider Karmann Ghia Stil.

Trotz des parallel stattfindenden globalen Finales der Formula Student Serie setzte die Hochschule Osnabrück ein Elektro-Formel-Fahrzeug bei ihrem Heimrennen ein. Zudem waren im Bereich der E-Mobilität die Fahrzeuge der Marke Tesla nicht wegzudenken. So gingen am ersten Augustwochenende einige sportlich ambitionierte Piloten am Berg an den Start. Besondere Erfahrung hatte bereits der Spanier Dr. Rafael de Mestre (Köln) mit seinem Tesla Roadster 2.5 gewonnen. Schließlich war er der erste Mensch, der mit einem E-Fahrzeug die Erde umrundet und dabei die Aufmerksamkeit zahlreicher Medien auf sich gezogen hat. Dabei hat er es in seiner Klasse unter anderem mit dem Lokalmatadoren Udo Werges zu tun gehabt, der bereits von zahlreichen Showläufen in den vergangenen Jahren im Rahmen der Rennpausen die Strecke bestens kannte.

Mit einem auf Elektroantrieb umgebauten, schon fast historischen Porsche 912 bekamm es Uwe Koenzen aus Hilden mit einer Reihe von aktuellen Modellen verschiedener Marken in seiner Klasse zu tun. Dabei traff er auch auf den Automobilsporterfahrenen Dirk Dreßler aus Hamburg. Er ging mit einem Nissan Leaf an den Start. Kein Wunder, schließlich war er mit seinem Unternehmen e8Energy als Partner der Ladeinfrastruktur beim 1. E-Mobil-Berg-Cup vor Ort. Aber auch verschiedene electric Smarts (u.a. der Co-Partner Unternehmen Beresa, Veregge&Welz sowie pdl) durften sich bei der ausgeschriebenen Wertungsgrundlage Sieghoffnungen machen. In der Klasse der „Kleinen“ startete auch Christian Helm aus Großheide/Ostfriesland, der bereits im Januar, direkt nach Veröffentlichung der Ausschreibung als Allererster seine Nennung beim Veranstalter abgab.

In der Klasse der Hybrid-Fahrzeuge gingen drei leistungsstarke Limousinen an den Start. Der ehemalige Rennpilot Peter Schaar trat mit dem Opel Ampera der Stadtwerke Osnabrück an. Opel hatte ebenfalls mit Wolfgang Scholz, Rüsselsheim, einen Ampera gemeldet, und zwar das erfolgreiche Original-Fahrzeug der Rallye Monte Carlo für Elektroautos und alternative Antriebe. Mit dem Lexus IS 300h F Sport präsentierte Auto Weller ein auf dem Automobilsektor ganz neues attraktives und umweltfreundliches Modell, gefahren von dem Osnabrücker Marius Alf.

Die Besucher waren beim 1. E-Mobil-Berg-Cup und dem 46. Internationalen Osnabrücker ADAC Bergrennen „hautnah“ dabei. Schließlich hat jeder Besucher mit dem Erwerb der normalen Eintrittskarte nicht nur Zutritt an die Rennstrecke bekommen, sondern konnte im Fahrerlager das Geschehen unmittelbar verfolgen. Die Gäste waren in das E-Zelt der Stadtwerke Osnabrück, wo alle teilnehmenden Fahrzeuge zwischen den übrigen Läufen abgestellt und gewartet wurden, zur Besichtigung ausdrücklich eingeladen.

Alle Informationen zum 1. E-Mobil-Berg-Cup und zum 46. Internationalen Osnabrücker ADAC Bergrennen gibt es auch unter www.msc-osnabrueck.com.

 

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