DELPHI FEIERT 40-JÄHRIGES BESTEHEN_

Delphi feiert offiziell das 40-jährige Bestehen seines Standortes in Bascharage

Delphi weiht neues Dauerlauf-Testlabor ein

S.K.H. der Erbgroβherzog, Wirtschaftsminister Jeannot Krecké, Arbeitsminister Nicolas Schmit sowie Michel Wolter, Bürgermeister von Bascharage, wohnten den Feierlichkeiten bei, wobei auch eine ausführliche Führung durch die Labor- und Testanlagen auf dem Programm stand.  Vor rund 100 weiteren geladenen Gästen hat S.K.H. der Erbgroβherzog einen neuen Laborbereich eingeweiht, in dem Kraftstoffpumpen aufwändigen Langlauftests unterzogen werden.

Steven A. Kiefer, Delphi Vize Präsident und Präsident des Geschäftsbereichs Antriebstechnik,  Michael Gassen, Präsident Delphi Europa, sowie Vincent Fagard, Geschäftsführer von Delphi Luxemburg, begrüβten die Gäste und stellten die neuesten Innovationen vor.

In seiner langen Vergangenheit hat der Standort viele Veränderungen erfahren und beherbergt heute eines der weltweit wichtigsten Entwicklungszentren des Delphi-Konzerns, sowie die Europazentrale von Delphi. Darüber hinaus werden die weltweiten Geschäfte des Bereichs Antriebstechnik von Bascharage aus gesteuert. Luxemburg mit seinem sehr positiven Geschäftsklima liegt geographisch im Herzen Europas und ist damit neutral für die gröβten europäischen Kunden, wobei die kulturelle und sprachliche Vielfalt der Delphi-Mitarbeiter eine optimale Kundenausrichtung ermöglicht.

Das Technische Zentrum in Bascharage hat sich auf Design, Entwicklung und Tests von Komponenten und Systemen im Bereich Energie- und Motormanagement, Kraftstoffverteilung, Motor- und Fahrzeugkühlung, sowie Leistungselektronik und Energieversorgung für Hybrid- und Elektrofahrzeuge spezialisiert. Neben Fahrzeugwindkanälen und verschiedenen Fahrzeug-, Motor- und Komponentenprüfständen verfügt das Entwicklungszentrum z.B. über Testeinrichtungen für Geräusch- und Vibrationsmessungen und elektromagnetische Verträglichkeit. Es können Prototypen entwickelt und gefertigt werden.

Rund 600 Mitarbeiter entwickeln grüne Technologien, die Fahrzeuge sicherer und umweltverträglicher machen und damit massgeblich CO2  und Kraftstoff reduzieren und gleichzeitig die hohen Kundenanforderungen an Komfort, Leistung und strengste Umweltstandards erfüllen. „Unser Zentrum in Luxemburg gehört zu den in der Automobilindustrie weltweit führenden Entwicklungsstandorten. Hier werden Innovationen geboren. Unsere Ingenieure und Techniker kommen von den besten Universitäten und Technischen Instituten. Wir sind sehr stolz auf diesen unschätzbaren Talentpool in unserem Unternehmen“, sagte Gassen. „Ausserdem danken wir der Luxemburger Regierung für ihre stetige starke Unterstützung in den vergangenen Jahren“, fügte Gassen hinzu.

Seit fast 30 Jahren liefert Delphi aus Bascharage innovative Technologien für den Automobilmarkt, für Pkw aber auch Nutzfahrzeuge. Zu nennen wären zum Beispiel Diesel-Common-Rail Einspritzsysteme für Mercedes und VW, Zündsysteme und Kraftstoffsysteme für BMW, Delphi Kühler in verschiedenen Bentley-Modellen oder Klimaanlagen für Ferrari.

In ihren Grußworten würdigen Jeannot Krecké und Michel Wolter diese erfolgreiche Entwicklung des Hightech Standorts und bedanken sich bei Mitarbeitern und Management für ihren Einsatz im Großherzogtum.

Kiefer unterstrich in seiner Rede die enge und gute Zusammenarbeit mit den Institutionen vor Ort: „Die Entwicklung technischer Neuheiten ist nur dann erfolgreich, wenn sich Delphi auf kreative und gut ausgebildete Mitarbeiter stützen kann, eine enge Verzahnung mit den Universitäten, die optimale Einbindung in die Infrastruktur des Landes, sowie die kontinuierliche Unterstützung und Förderung durch die öffentlichen Stellen gegeben ist. Das geschieht im Großherzogtum auf vorbildliche Weise.“

Erfolgsgeschichte

Am 07. Oktober 1971 wurde der Standort als General Motors Terex Division eröffnet. Bis 1978 baute man in Bascharage Baumaschinen- und Nutzfahrzeuge für den europäischen Markt. Anschließend wurden Ausrüstungen für Automobilwerke  sowie Spezialgeräte gefertigt.  Zu Beginn der 80er Jahre übernahm der Standort  die Aufgaben eines Kundenservicestützpunkts  und war damit das erste Kundenzentrum des Automobilzulieferers in Europa –  spezialisiert auf Elektronik.

1982 wurde das technische Zentrum gegründet und wuchs in den 90er Jahren zu einem herausragenden Entwicklungszentrum heran. Für insgesamt zwei Milliarden LUF (ca. 50 Millionen Euro) wurden Windkanäle gebaut, Test- und Prüflabors eingerichtet und wissenschaftliches Equipment installiert sowie die Infrastruktur des Standortes für die neue Aufgabe modernisiert.

Geschäftsführer Fagard dazu: „Die Tatsache, dass wir immer mehr internationale Aufgaben übertragen bekommen, weist auf das Vertrauen hin, das das Unternehmen in das erfolgreiche Luxemburger Team setzt. So ist die Belegschaft  in den letzten Jahren immer internationaler geworden. Unsere Mitarbeiter kommen aus 27 Nationen, 18 verschiedene Sprachen werden gesprochen.“

Zu den neuesten Delphi-Technologien, die das Entwicklungszentrum in Luxemburg hervorgebracht hat, gehören der Multec® Injektor für homogene Benzin-Direkteinspritzung, der kürzlich mit dem PACE Award der führenden Automobilfachzeitschrift  Automotive News (Premier Automotive Suppliers‘ Contribution to Excellence) ausgezeichnet wurde; die energiesparenden Hochleistungsklimaanlagensysteme, die ohne Komforteinbuβen deutlich weniger Kraftstoff verbrauchen; ein Ladeluftkühler, der niedrigere Abgaswerte mit einer verbesserten Motorleistung vereint, sowie ein innovativer Hochleistungswechselrichter zur Ansteuerung von Elektromotoren in Hybrid- und Elektrofahrzeugen, der Abgas- und Kraftstoffverbrauch optimieren hilft.

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Delphi version fr. word

Kontakt: Panagiotis Panotopoulos
t: 5018 – 4751   
f: 5018 – 2560

panagiotis.panotopoulos@delphi.com

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