Das Skizzenbuch in Zeiten der Digitalen Transformation_

ANCB in Zusammenarbeit mit dem Masterstudiengang Architektur Media Management AMM der Hochschule Bochum.
Die Skizze und das Skizzenbuch sind unverzichtbare Elemente im Entwurfsprozess des Architekten. Mit den ersten Skizzen werden wesentliche Entscheidungen im Formfindungsprozess vorbereitet. Das Skizzieren begleitet das Denken. Welche Bedeutung hat das Skizzenbuch in Zeiten der Digitalen Transformation? Wie skizzieren Architekten heute, analog und/oder digital? Beim 12. AMM-Symposium im ANCB werden Denk- und Arbeitsprozesse reflektiert, crossmediale Strategien aus Lehre und Forschung diskutiert und künstlerische Positionen präsentiert. Die Konferenz am 10.5. im ANCB und die begleitende Ausstellung beim Deutschen Werkbund (Vernissage 9.5., 19 Uhr) stehen unter der kuratorischen Leitung der Berliner Architektin Astrid Bornheim. Konzipiert und organisiert wird die Doppelveranstaltung vom Masterstudiengang AMM Architektur Media Management der Hochschule Bochum unter der Leitung von Prof. Jan R. Krause. Im Anschluss an das Symposium lädt die Tchoban Foundation zur exklusiven Führung durch die Ausstellung Siza – Ungesehenes und Unbekanntes.

RAHMENPROGRAMM I
Ausstellung ‘Möglichkeitsräume – Experimentierfeld Skizzenbuch’. Vernissage mit Astrid Bornheim, Kuratorin und Tim Heide, Vorsitzender des Werkbunds Berlin

Datum: Donnerstag, 9. Mai 2019, 19 Uhr
Ort: Deutscher Werkbund Berlin, Goethestraße 13, 10623 Berlin
Anmeldung: nicht erforderlich

Anlässlich des 70-jährigen Bestehens des Deutschen Werkbund Berlin werden in der Werkbundgalerie Skizzenbücher von Werkbundmitgliedern gezeigt. Zu sehen ist ein eindrucksvoller Querschnitt aller im Werkbund vertretenen Disziplinen von Künstlern und Grafikern über Architekten, Designer, Handwerker und Hersteller bis zu Journalisten und Historikern. Darunter so renommierte Akteure wie Christoph Ingenhoven, Werner Aisslinger und Erik Spiekermann aber auch Vertreter der Avantgarde wie Kay Fingerle und Folke Hanfeld. Bei allen geht es um die Entdeckung des Ephemeren, der Linie zwischen Ungewissheit und Gewissheit, um das Verfestigen des Gedankens beim Zeichnen oder Notieren. Geplant sind weitere Expertengespräche in der Werkbundausstellung zu der Frage, „Welche Relevanz hat das Skizzenbuch bei der Entwicklung von Qualität?“

Ausstellungsdauer: 9.5.2019 – 21.6.2019

RAHMENPROGRAMM II
Ausstellung ‘Siza – Ungesehenes und Unbekanntes’. Führung mit Esenija Bannan und Maxim Schulz

Datum: Freitag, 10. Mai 2019, 15 Uhr (im Anschluss an das Symposium)
Ort: Tchoban Foundation. Museum für Architekturzeichnung, Christinenstr. 18-19, 10119 Berlin
Anmeldung: erfolgt vor Ort beim ANCB beim Check-in zum Symposium. Die Gruppeneinteilung erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldung.

Álvaro Siza gehört zu den bekanntesten zeitgenössischen Architekten und wurde 1992 mit dem Pritzker-Architekturpreis für sein Lebenswerk geehrt. Die aktuelle Ausstellung im Museum für Architekturzeichnung gewährt einen intimen Einblick in das Werk Sizas, illustriert durch seine Zeichnungen, welche im Gegensatz zur Monumentalität seiner gebauten Projekte zärtlich, verspielt und skizzenhaft wirken. Zu sehen sind auch Arbeiten seiner früh verstorbenen Frau, Maria Antónia Siza, die zum ersten Mal der breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Mehr

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