Besucherzentrum der „Gärten der Welt“ empfängt die Gäste der IGA Berlin 2017

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Das moderne Besucherzentrum der „Gärten der Welt“ empfängt seine Gäste als Begegnungs-, Tagungs- und Informationsort und ist „im Fluss mit der Natur entstanden“ – so beschreiben es die verantwortlichen Architekten vom Büro ww+ aus Luxemburg. ww+ überzeugte in einem internationalen Architekten-Wettbewerb mit seinem Entwurf, bei dem sich die Architektur des Gebäudes und die Gestaltung der Außenanlagen konsequent aus dem vorhandenen Naturraum ableiten.

Harmonisch fügt sich das Gebäude in die Landschaft ein. Großflächige Verglasungen sorgen für helle, freundliche Stimmung und bieten zahlreiche Ein- und Ausblicke. Auf raumgreifende Architektur wurde zugunsten des Grüns und der Freiflächen verzichtet. Selbst im Inneren des kompakten Baus setzten die Architekten auf Grün – der offene, begrünte Innenhof lockt repräsentativ und einladend als zentraler Treffpunkt in seine Mitte.

Von hier aus gelangen die Besucherinnen und Besucher zur Besucherinformation, in den Ausstellungsbereich und zum Shop. Auch ein Restaurant mit Außenbetrieb und einen Veranstaltungsraum, der mit einem vielfältigen Programm bespielt wird, hat das Besucherzentrum zu bieten.

Die Besonderheit hinsichtlich der Geologie und Geographie der Gärten der Welt prägt die gesamte bauplastische und typologische Struktur des geplanten Besucherzentrums. Das Konzept für die
Architektur, die Szenographie der einzelnen Funktionseinheiten und die Gestaltung der Außenanlagen wird konsequent aus dem vorhandenen Naturraum abgeleitet. Genius Loci – Besucherzentrum im Fluss der Natur
Die Individualität des Standorts am Eingang zu einem Landschaftsgebiet, am Rande von Parkräumen sowie der Masterplan, geben nur bedingt Vorgaben zu städtebaulichen Bezügen. Hieraus resultiert das Grundkonzept des Besucherzentrums im Fluss der Natur.
Das architektonische Konzept sieht eine kompakte Gebäudeform zur Reduzierung der bebauten Flächen zugunsten einer grünen Umgebung vor und legt ein besonderes Augenmerk auf eine
harmonische Einbettung in den umliegenden Naturraum. Das Gebäude bildet durch seine eigenständige Form einen klaren, identitätsstiftenden Abschluss zum Blumberger Damm, öffnet sich
aber durch die besondere, aufgeweitete und mit den Geländeverlauf ansteigende Ausformulierung des Volumens zum Erholungspark der Gärten der Welt. Der begrünte Innenhof und der weite, offene Vorplatz bilden eine fließende Verbindung zwischen dem Besucherzentrum und dem vorhandenen Natur- und Grünraum.
Entstanden ist ein Entwurf, der seinen Besuchern durch eine klar orientierte Strukturierung eine geborgene Eingangssituation vom Stadtraum zum Landschaftsraum bietet. Gleichzeitig erreicht man Offenheit und Transparenz durch den gezielten Einsatz von Material, Licht und Öffnungen.
http://www.wwplus.eu/de/aktuelles/actuelles/2017/03/besucherzentrum-garten-der-welt-berlin-d

https://iga-berlin-2017.de/gartenausstellung

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