Bau 2015_

Bereits zum dritten Mal findet im Rahmen der BAU, Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, die Lange Nacht der Architektur (LNDA) statt. Der Erfolg gibt der Veranstaltung recht: 2013 haben mehr als 20.000 Menschen an den nächtlichen Führungen teilgenommen, für die kommende LNDA wird eine ähnliche Resonanz erwartet. Unter www.lange-nacht-der-architektur.de können Interessierte bereits jetzt ihre ganz persönliche Lange Nacht der Architektur planen – dort kann man sich über die verschiedenen Routen und die teilnehmenden Gebäude informieren.

50 Gebäude auf elf Routen
Elf Routen, eine jede farblich markiert, führen zu insgesamt 50 Gebäuden. Auf den einzelnen Routen verkehren Shuttle-Busse, die kostenlos genutzt werden können. Das Ein- und Aussteigen ist jederzeit möglich. An bestimmten Knotenpunkten überschneiden sich die Routen – so können verschiedene Touren miteinander kombiniert werden. Neben den Busrouten gibt es auch zwei Fußtouren durch die Münchner Innenstadt. Zentrale Anlaufstelle für die Besucher ist der Odeonsplatz. Von dort starten allein fünf Routen. Bereits währen der Fahrt in den Bussen geben Architektur-Studenten Informationen zu den Gebäuden, die angesteuert werden.

München von oben und unten
Die Neuzugänge erweitern die ohnehin schon breite Palette an teilnehmenden Gebäuden: Erstmals mit dabei sind beispielsweise der Bayerische Landtag, die Siemens Headquarters am Wittelsbacherplatz, die Neuapostolische Kirche Laim, das Kare Heizkraftwerk und die Deutsche Flugsicherung am Münchner Flughafen. Der HVB-Tower ist momentan nicht nur die höchste Baustelle Münchens, sondern auch ein Highlight im Programm der LNDA. Für eine ganz besondere Atmosphäre sorgen dort die Installationen des Berliner Lichtkünstlers Philipp Geist. Mehr zur Renovierung unter www.hvb-tower.de.
Auch das Light House Osram erlaubt am 23. Januar einen Blick auf das nächtliche München. Weniger spektakulär, aber genauso interessant ist das neue Gebäude der Kanalbetriebsstation Ost.
Eine Route der LNDA widmet sich speziell dem Stadtteil Riem. Wer der Messe schon immer mal aufs Dach steigen wollte, der hat am 23. Januar 2015 die einzigartige
Gelegenheit dazu, denn auch die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Messgeländes ist Teil dieser Stadtteil-Route.
Die übrigen Gebäude bieten für alle Geschmäcker etwas: ob Medienbrücke/UPSIDE EAST oder Palais an der Oper.

Geführte Touren für Aussteller und Besucher der BAU
Neben den für jedermann zugänglichen Touren gibt es auch Touren mit festem Programmablauf für Aussteller und Besucher der BAU. Diese sechs VIP-Touren stehen unter Mottos wie „Potenziale erkennen – Neue Nutzung im Bestand“ oder „Imageträchtige Bauwerke – vom Start-up Unternehmen zum internationalen Konzern“. Start der Touren ist am Messegelände, man sollte sich im Vorfeld dafür anmelden. Es sind auch Gruppenarrangements mit Führungen bzw. Erläuterungen in Fremdsprachen möglich.

Gebäudehüllen aus Stahl auf der BAU 2015

Wie mit innovativen Leichtbausystemen aus Stahl material- und energieeffiziente Gebäudehüllen im Gewerbe- und hochwertigen Geschossbau hergestellt werden können, zeigt die Wirtschaftsvereinigung Stahl auf Europas größter Baufachmesse BAU vom 19. bis 24. Januar 2015 in München. Architekten, Ingenieure, Handwerker und Bauherren erhalten umfangreiche Informationen über ressourcen- und umweltschonend hergestellte Bausysteme für Dächer und Fassaden in unterschiedlichen Formen, Oberflächen und Anwendungen. Vorgestellt werden u. a. kassettierte, farbig beschichtete Paneelsysteme sowie Fassadenlösungen aus wetterfestem Baustahl, ein Material, das sich durch seine „rostige“ Oberfläche selbst schützt. Außerdem zu sehen sind Elemente aus großflächigem Streckmetall, die beispielsweise bei semitransparenten Fassaden im Parkhausbau Verwendung finden. In einem weiteren Bereich werden hochwertige Farbkollektionen für die Bandbeschichtung feuerverzinkter Stahlbleche gezeigt – als Basis hocheffizienter Bausysteme für den Gewerbe- und architektonisch anspruchsvollen Geschossbau.

Mitaussteller sind der IFBS – Internationaler Verband für den Metallleichtbau mit seinem europäischen Pendant PPA-Europe sowie ThyssenKrupp Steel Europe.

Die BAU, Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, ist die größte und bedeutendste Veranstaltung der Branche. Die nächste BAU findet vom 19. bis 24. Januar 2015 auf dem Gelände der Messe München statt. Erwartet werden rund 2.000 Aussteller aus über 40 Ländern sowie mehr als 235.000 Besucher aus aller Welt. Auf 180.000 m² Fläche – das Gelände ist seit Jahren komplett ausgebucht – präsentiert die BAU Architektur, Materialien und Systeme für den Wirtschafts-, Wohnungs- und Innenausbau im Neubau und im Bestand. Sie führt, weltweit einmalig, alle zwei Jahre die Marktführer der Branche zu dieser Gewerke übergreifenden Leistungsschau
zusammen. Mit mehr als 60.000 Planern ist die BAU zugleich die weltgrößte Fachmesse für Architekten und Ingenieure. Das Angebot ist nach Baustoffen sowie nach Produkt- und Themenbereichen gegliedert.
Die zahlreichen attraktiven Veranstaltungen des Rahmenprogramms, darunter hochkarätige Foren mit Experten aus aller Welt, runden das Messeangebot ab.

www.bau-muenchen.com

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