Architekturführer Deutschland 2018_

 

©DOMpublishers

Yorck Förster, Christina Gräwe, Peter Cachola Schmal (Hg.)

Von garagenklein bis stadtbildprägend: Der Architekturführer Deutschland 2018 stellt knapp 100 aktuelle Bauwerke aus ganz Deutschland vor. Es sind herausragende Beispiele ganz unterschiedlicher Nutzungen und Größenordnungen vertreten. Firmensitze oder Kleinstarchitekturen, Gemeindehäuser, Bildungseinrichtungen oder Verkehrsbauten gehören ebenso zu der Auswahl wie Sanierungen und Umbauten ganzer Ensembles. Auffallend im diesjährigen Spektrum sind gleich drei Konzerthäuser mit ganz unterschiedlicher Entstehungsgeschichte. Die aktuelle Dynamik im Wohnungsbau mit verschiedenen Ansätzen sowohl in der Wohnungs- und Haustypologie wie auch in der Bautechnik ist anhand der vorgestellten Beispiele deutlich ablesbar. So reicht die Bandbreite vom individuellen Privathaus bis zu Modellen des gemeinschaftlichen Wohnens, vom Modulhaus bis zum Wohnhochhaus, vom studentischen Wohnen bis zum Luxussegment.

Recherchiert wurden die Bauten für diesen zweiten Architekturführer vom Deutschen Architekturmuseum (DAM). Außerdem waren die Architektenkammern der meisten Bundesländer mit Vorschlägen an der Auswahl beteiligt. Ein besonderes Augenmerk galt den Planungen von jungen Architekturbüros. Wie im Vorjahr entspricht die Auswahl der Longlist für den DAM Preis 2018. Einziges Kriterium für die Teilnahme: Die Bauten mussten zwischen Ende 2015 und Frühjahr 2017 fertiggestellt sein. Da der Architekturführer auch als Reisebegleiter gedacht ist, sind die Gebäude geografisch geordnet. Die 22 Bauten, die die Jury unter Vorsitz von Fritz Auer (Auer Weber) in die engere Wahl nahm, sind bereits mit »Shortlist« gekennzeichnet.

Am 30. November werden im Rahmen einer Buchpräsentation in Berlin die vier Finalisten des DAM Preis 2018 bekanntgegeben. Die Bekanntgabe des Preisträgerprojekts, die Preisverleihung sowie die Eröffnung der Ausstellung zu den Bauten finden am 26. Januar 2018 im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main statt. Zu dieser Zeit erscheint ebenfalls bei DOM publishers das Deutsche Architektur Jahrbuch 2018, in dem das Preisträgerprojekt, die Finalisten und die weiteren Bauten der Shortlist in eigenen Darstellungen von ausgesuchten Architekturkritikern gewürdigt werden.

Mit dem DAM Preis für Architektur werden seit 2007 jährlich herausragende Bauten in Deutschland ausgezeichnet. Seit 2016 wird der Preis in enger Zusammenarbeit mit JUNG als exklusivem Kooperationspartner vergeben; ebenfalls seitdem wird die Auswahl auf der Datenbank www.dam-preis.de jährlich fortgeschrieben, sodass über die Jahre eine öffentlich zugängliche digitale Chronik des Baugeschehens in Deutschland entsteht.

Die Architekturführer von DOM publishers sind als Reiseführer in handlichem Format für (bau-)kulturell Interessierte gedacht. Eine sorgfältige Projektauswahl und ein intensives Fachlektorat machen sie zu einem (lexikalischen) Nachschlagewerk, Hintergrundinfos und ein frisches Design animieren zu imaginären Reisen. 2014 wurde die Reihe vom Rat für Formgebung mit dem Iconic Award ausgezeichnet, 2016 erhielt sie den „German Design Award Special“ und 2017 den ITB BuchAward.

ISBN 978-3-86922-649-1 (deutsch)
www.dom-publishers.com

www.gisela-graf.com

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